Section IV: Das Mehrwert-Innovationsmodell

Die Neuerung

In den 65 Jahren seit 1953 sind rund 100 Prozeßmodelle der Innovation entstanden. Sie stellen das komplexe Neuerungsgeschehen mittels weniger Elemente auf Postkartenformat dar. Befund: untauglich weil realitätsfern; eine Illusion. Die System- und Strukturschwächen sowie die Mängel und Lücken dieser Modelle wurden in einer "Modell-Kritik" i. E. dargelegt; siehe "Innovation total“ (2018);
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Die Folgen: Fehlallokationen an Manpower, Sach- und Finanzmitteln; dazu Markt-, Wettbewerbs-, 
Image- und Zeitverluste; spektakuläre Flops und hohe Flopraten.

Ein vollständiges und realitätsnahes Abbild hat der Autor mit seinem "Mehrwert-Innovationsmodell" entwickelt. Es hat 34 Elemente und benötigt ein DIN A3-Format. Es hat eine klare und einleuchtende Struktur in 3 Teilen: einen Kernbereich (18 Elemente gegliedert in drei Stränge), einen Vorbereich (9 Elemente) und einen Nachbereich (7 Elemente). Die Vorteile und Nutzen dieser Neuerung wurden aufgelistet in Lit.: "Disruption im Innovations-Management" (2018); S. 15.

Erkenntnis: Das Neuerungsgeschehen ist hoch-komplex. Eine Reduktion auf wenige Elemente ist wirklichkeitsfremd. Ursachen, Wirkungen und Vorgehensweisen beim Innovieren können auf solchem Level modellhaft nicht abgebildet werden.

Highlight: Das Mehrwert-Innovationsmodell des Autors stellt den Menschen in das Zentrum des Neuerungsgeschehens. Das Modell ist mehrsträngig, hat Regelkreis-Charakter und berücksichtigt über die rationalen Aspekte hinaus sowohl das emotionale Verhalten als auch das situations-bedingte Handeln der Akteure. Ferner sind die Interaktionen in Projektgruppen nachgebildet.
Das Modell ist ein absolutes Novum; es gibt nichts Ähnliches.

 

Modell-Generationen

Die vorwiegend aus dem vorigen Jahrhundert stammenden, meist linearen Innovationsmodelle sind zu einer Gruppe zusammengefaßt worden und haben den Namen bekommen: Modelle der 1. Generation (Quelle: "Disruption.."; S.3).  Ihre Gemeinsamkeiten und ihre Unterschiede sind dort aufgelistet.

Die heutigen und zukünftigen Anforderungen sind gegenüber der Vergangenheit völlig anders; sie sind ebenfalls beschrieben. Für eine neue Modell-Generation wurden Aufgaben, Ziele und Zwecke formuliert. Daraus folgt: Aufbau, Struktur und Inhalte müssen sich im Vergleich zum bisher Üblichen grundsätzlich und wesentlich unterscheiden.

Erkenntnis: Alle bisherigen Prozeßmodelle der Innovation haben System- und Strukturfehler sowie gravierende Mängel und Lücken. Sie wurden zu einer 1. Modellgeneration zusammengefaßt.

Highlight: Die total anders konzipierten und aufgebauten Modelle der 2. Generation haben einen ersten Repräsentanten: das Mehrwert-Innovationsmodell des Autors.


Eine Disruption im Innovations-Management

Die Prozeßmodelle der 1. Generation haben ihre Leistungsgrenzen überschritten und es besteht 
keine Aussicht, sie an die neuen Erfordernisse anzupassen. Den Modellen mangelt es insbeson-
dere an Realitätsnähe, Effizienz und Effektivität. 

Ein radikaler Bruch war daher zwingend. Kern der vollzogenen Disruption: ein sozio- ökonomisch- technisches Regelkreismodell mit dem Menschen im Zentrum; also etwas ohne jegliches Vorbild.     
Es wird außerdem ein Ausblick gewagt auf eine 3. Modellgeneration, die vermutlich mit KI ausge-stattet sein wird.

Erkenntnis: Eine Weiterentwicklung der Innovationsmodelle der bisherigen Art ist zwecklos. Außerdem haben sie kein Zukunftspotential.

Highlight: Der radikale Bruch, der vollzogen wurde, ermöglicht neues Denken. Er bietet Chancen in ungewohnten Umfeldern, eröffnet vielfältige Möglichkeiten auf Gebieten mit Zukunft und ist ein fallspezifisch individualisierbares Multifunktions-Tool, das in die Welt schneller Strukturwandel paßt.

 

Der Einsatz von Brainware-Technologie

In Wissenschaft, Technik und Wirtschaft entsteht laufend neues Wissen. Vieles davon additiv.  Manches davon verändert unsere Vorstellungen schleichend; Einiges allerdings ruptiv.

Die Auswirkungen sind unterschiedlich bis hin zur Erkenntnis, daß wir unsere Ansichten und unser Verhalten anpassen oder verändern müssen. 

Ein typisches Beispiel hierfür ist der "homo oeconomicus". Jahrzehnte lang war unumstößlich: der Mensch handelt nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten und zum Eigennutz. Viele neuere Experimente erbrachten jedoch andere Ergebnisse. Das etablierte Erklärungsmuster begann zu wanken und mußte schließlich der Einsicht Platz machen, daß es als Ausschließlichkeitsanspruch nicht taugt. 

Andere, wirkträchtige Faktoren sind hinzu getreten. 
D.h. der multible Ansatz erwies sich als stärker.

Vor einer ähnlichen Situation steht heute das Innovations-Management. Auch hier muß sich die Einsicht durchsetzen, daß früher Gültiges unter den heutigen Gegebenheiten keinen Bestand mehr haben muß. Früher kannten wir Hardware und Software. 
Mit der Publikation "Brainware-Technologie" (2018) ist etwas hinzu getreten, das uns neue Mög-lichkeiten eröffnet, neue Betrachtungsaspekte hinzufügt und damit erweiterte, verbesserte Ergebnisse bringt.

Erkenntnis: Während die Welt um uns herum sich hoch-turbulent verändert, gilt das nicht für das Instrumentarium der bisherigen Innovationsmodelle. Sie verharren, womit die Erkenntnislücken ständig größer werden und unser Handlungs-Spektrum sich immer weiter von der Aktualität entfernt.

Highlight: Der Einsatz von Brainware-Technologie, also das auf umfangreichem Wissen basierende kreative Arbeiten verbunden mit dem erfahrungs-geleitetem Handeln liefert uns bislang unbekannte Perspektiven auf einem höheren Niveau.


Das Vielseitigkeits-Tool

Das Mehrwert-Innovationsmodell ist fallspezifisch individualisierbar; d.h. es ist branchen-, sektor-
und disziplinen-unabhängig einsetzbar; ob drei- oder mehrsträngig ist wählbar. Die Anzahl der Phasen kann beliebig variiert werden. Art und Lage der Rückführungsschleifen kann der Anwender bestimmen.

Das Modell kann für Hard- und Software-Innovationen, für Produkte, Systeme oder Dienstleistungen gleichermaßen verwendet werden. Meilensteine können beliebig gesetzt werden.
Es eignet sich zum Verstehen, zum Erklären und zum Tun.

Das Modell vermittelt Nutzen in mehrfacher Hinsicht:
-  dem Betrachter (Studierenden / Lernenden / allgemein Interessierten),
   denn es liefert Überblick über den Neuerungsprozeß als Ganzes, vertieft Einblicke in Teilprozesse
   und vermittelt ein umfassendes Verständnis der Zusammenhänge
-  dem Berater (Mentor / Förderer / Generalisten / Spezialisten),
   denn es hilft beim Erklären der Einzelmodule, der Abläufe und der Bedeutungen / Prioritäten
-  dem Innovator (Projektleiter / Team-Mitglied / externen Experten),
   denn es unterstüzt den Umsetzungsprozeß im konkreten Fall, es hilft beim Einhalten der
   Schrittfolgen und es erleichtert die Kontrolle des Projektfortschrittes (sachlich, finanziell und
   kommunikativ).

Highlights:
Der Markenkern des Modells:
       der Mensch als rationaler AKteur mit emotions-gesteuertem Verhalten
       und situations-abhängigem Handeln.

Das Alleinstellungsmerkmal des Modells:
      ein sozio-ökonomisch-technisches Regelkreismodell.

Zusammenfassung

Im Zeitraum 2013 - 2018 sind 19 Themen aus dem Neuerungsgeschehen in jeweils einer Broschüre veröffentlicht worden. Hier werden sie zusammengefaßt.

Der Inhalt von 320 Seiten wurde dadurch soweit verdichtet, daß ein schneller und geraffter Überblick 
zu einem weiten Themenspektrum auf dem neuesten Stand der Forschung geschaffen wird.
Die Einzelthemen wurden zu vier Themenblöcken von inhaltlicher Verwandtschaft gebündelt.

Jedes Einzelthema behandelt ein bestehendes Problem oder einen Problembereich, plakativ heraus-gestellt durch eine Erkenntnis  sowie ein Highlight mit einer geeignete Lösung.
 
Folgende Themen ragen heraus: die Genthese, die umfassende, allgemeingültige Definition des Innovationsbegriffs und die erstmalige Entschlüsselung des Innovations-Paradigmas. Diese Pionier-arbeiten bringen unser Wissen auf ein höheres Niveau.

Im Vergleich zu allem Bisherigen, insbesondere gegenüber der früher verfolgten Vorstellung von "One-size-fits-all"- Modellen ist das Mehrwert-Innovationsmodell des Autors ein fallspezifisch indivi-dualisierbares Vielseitigkeits-Tool mit Vorteilen und Nutzen für viele unterschiedliche Anwender-gruppen. 

Es stellt den Menschen in´s Zentrum, ist ein sozio-ökonomisch-technisches Modell mit Regelkreis-Charakter und arbeitet mit Brainware-Technologie. D.h.: hier wird das Bearbeiten umfangreicher Wissensbestände kombiniert mit der kreativen Verarbeitung von langer Erfahrung.

Alles ein Novum; Ähnliches gibt es nicht.




 Literatur des Autors    ( Auszug aus über 130 Publikationen) 

 
(1976)  Die Bedeutung der Entwicklung und Fertigung von Systemen als Teil der Innovation und        Diversifikation. - Jahrestagung HERION-Werke, Fellbach, Nov.                                                            (1984)  Zum Werdegang einer Innovation am Beispiel der Proportionaltechnik Pneumatik und            Allmedientechnik. HERION-Informationen 1; S. 2-4                                                                                (1989)  Innovative Hybridtechnik.- Module und Systeme der Spitzentechnik.- Handbuch Fluid-            technik. Vulkan-Verlag / Essen; 1. Aufl. S. 344-352                                                                                    (1992) Innovationen im Unternehmen und ihre Realisierungs-Zeiträume.- Strategiepapier zur              HERION-Tagung; Januar                                                                                                                                (1993) Innovationen - warum und wie entstehen sie? Elly-Heuss-Knapp-Gymnasium, Stuttgart;            Vortrag und Diskussion; Febr.                                                                                                                      
(1995) Innovationen von A bis Z.- Begriffe, Definitionen, Erläuterungen und Beispiele. Expert-              Verlag / Renningen-Malmsheim; 228 S.                                                                                                      (1998)  Dynamisch innovieren! Entwickeln des bestmöglichen Innovations-Portfolios unter  Be-        rücksichtigung des Kundennutzens. Maschinenmarkt 104; S. 66-68                                                        (2002)  Wissenspool Innovation.- Kompendium für Zukunftsgestalter. Frankfurter Allgemeine,            Verlagsbereich Buch; 507 S. - Co-Autor: H.-J. Bullinger, Fraunhofer Gesellschaft                              (2002)  Erfolg mit Innovationen.- Aber Wie? Konzepte, Methoden, Instrumente. FhG / IAO - Inno- vationsforum, Stuttgart-Vaihingen; 12. Nov.                                                                                       

(2009) Handbuch Innovations-Terminologie.- Begriffe, Erläuterungen, Beispiele. CONSILIUM              Collegium, Fellbach; 587 S.                                                                                                                          (2014)  Business im Umbruch. Tiefgreifende Veränderungen im Kräftefeld. CONSILIUM Collegium, Fellbach; 12 S.                                                                                                                                                  (2014) Wann ist eine Innovation wirklich eine Innovation? - Eine Frage der Evidenz. Management + Innovation; Logos-Verlag / Berlin, Heft 2                                                                                              
(2015)  Der Innovations-Kompetenz auf der Spur.- Zu mehr Wettbewerbsstärke und Unternehmens- Erfolg. Personalwirtschaft, Heft 1; S. 26-28                                                                                            
(2015)  Innovations-Preise, deutschland-, europa- und weltweit.- Ein Dokumentations- und Evoluti-   tions-Projekt. CONSILIUM Collegium, Fellbach; 23 S.                                                                                        (2015)  High-Level-Innovation. - Strukturen und Definitionen, Methoden, Verfahren und Tools.              CONSILIUM Collegium, Fellbach; 17 S.                                                                                                     
(2015)  Innovations-Mißbrauch. - Problematik, Analyse, Konsequenzen. CONSILIUM Collegium, Fellbach; 12 S.                                                                                                                                                        (2016) Barrieren, Blockaden, Hemmnisse, Hürden und andere Innovations-Hindernisse. CONSILIUM  Collegium; Fellbach; 20 S.                                                                                                                
(2016) Innovations-Wettlauf und Innovations-Wettbewerb. - Veränderungsprozesse 1990 / 2015. Vom  elitären Wettstreit zum harten Wettkampf. CONSILIUM Collegium, Fellbach; 20 S.              
(2016) Innovation. - Interpretation eines Phänomens. - Der Begriff, Problematik, Diskussion, Lösung.  CONSILIUM Collegium; Fellbach; 24 S.                                                                                                
(2016) Ein Paradigmen-Umbruch beim Innovieren? - Analysen, Ansätze, Herausforderungen, Hand-  lungsbedarf. CONSILIUM Collegium, Fellbach; 23 S.                                                                              
(2016) Innovations-Forschung.- Einblicke und Überblicke, Rückblicke und Ausblicke. CONSILIUM      Collegium, Fellbach; 20 S.                                                                                                                            
(2016) Wie und Warum entstehen Innovationen? Zu Theorie und Praxis der Genese und Diffusion    von Neuerungen. CONSILIUM Collegium, Fellbach; 18 S.                                                                     
(2017) Der Mensch, zentraler Akteur im sozio-ökonomisch-technischen Innovations-System. CONSILIUM Collegium, Fellbach; 18 S.                                                                                                              (2017)  Der neue Weg zur Innovation; ein realitätsnahes und komplexes Regelkreismodell. CONSILIUM Collegium, Fellbach; 12 S.                                                                                                                  (2017) Können Innovationen evolutionsbedingt Gene als Quelle haben? CONSILIUM Collegium, 
Fellbach; 15 S.                                                                                                                                                          (2017) Das Mehrwert-Innovationsmodell. - Realitätsnahes Abbild und Hilfsmittel für komplexe Neuerungsprozesse. CONSILIUM Collegium, Fellbach; 16 S.                                                                  (2018) Disruption im Innovations-Management. - Generations-Wechsel bei den Prozessmodellen.    CONSILIUM Collegium, Fellbach; 20 S.                                                                                                       
(2018) Brainware-Technologie für das Innovieren heute. CONSILIUM Collegium, Fellbach; 15 S.   (2018) Innovation total, ein Vielseitigkeitstool der Superior-Klasse; fallspezifisch individualisierbar.   CONSILIUM Collegium, Fellbach; 18 S.